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Förderverein für Orgel- & Kirchenmusik | |
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Mai 2008
HfM Brass Ensemble Leitung: Norbert Stertz
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Auf dem Programm: G.F. Händel: Einzug der Königin von Saba J.S. Bach: Bist du bei mir Tylman Susato: Sechs Tänze aus "The Danserye" J.S. Bach: Drei Choralvorspiele Gordon Langford: London Miniatures Chris Hazell: Brass Cats
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Chris Hazell * 1948 Chris
Hazell lebt in einem kleinen Dorf 60 km nördlich von London. Dort gibt
es nur zwei kleine Läden, zwei Wirtshäuser und eine Kirche aus dem 12.
Jhdt., die 300 Jahre vor der Ankunft von Kolumbus in Amerika gebaut
wurde. Das nächste Restaurant ist 8 km weit weg und deshalb kocht
Hazell gerne für sich selbst. Sein Lieblingsessen ist Hühnergeschnetzeltes
mit indonesischer Sauce. Auf
eine Frage hin erklärte Hazell Folgendes über sein Werk „Brass
Cats“: „Vor ein paar Jahren hatte ich vier Katzen im Haus – lauter Streuner, die überzeugt waren, dass ich weichherzig sein würde, wenn es um freie Kost und Logis geht. Und anstatt weiter zu streunen beschlossen sie alle zu bleiben. Leider sind sie inzwischen alle im großen Katzenhimmel. Aber als sie noch da waren, wurde ich gebeten, für das berühmte Philip Jones Brass Ensemble ein paar Stücke zu schreiben. Worüber sollte ich schreiben? – Nun, ich habe immer gern über Leute und Orte um mich herum geschrieben. So überlegte ich ... ah, ich weiß, meine Katzen. Sie hatten alle ziemlich eigenartige Namen. Mr. Jums, Black Sam, Kraken. Die vierte hieß Borrage. Borretsch ist eine wild wachsende Gewürzpflanze und sehr hübsch. Das traf ganz auf den Charakter von Borrage zu – gewöhnlich sauste er wie wild durch Haus und Garten, überall hin und in alles hinein. Und er hatte eine besonders hübsche Fellzeichnung. Jetzt habe ich keine Katzen mehr, weil ich viel herumreisen muss, aber es ist schön zu denken, dass sie in der Musik immer noch bei mir sind.“
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